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Wir betreten Neuland
Geschrieben von Walter Kopaunik am 13.09.2014 um 21:11 Uhr

Neuland betreten.......
Das neue Schuljahr 2014/15 liegt wieder wie ein „Neuland“ vor uns. Es wartet darauf  von uns betreten und erforscht zu werden und um von uns mit Leben in allen seinen Aspekten gefüllt  zu werden.
Ich vergleiche ein Schuljahr immer wieder mit einer Expedition in ein unbekanntes Gebiet mit mir als Expeditionsleiter, der Verantwortung für seine Leute übernommen hat. Ich werde versuchen, vorbildlich voranzugehen, weil mir bewusst ist, dass ich mit meinem Team eine Stärke zur Seite habe. Um unser Expeditionsziel zu erreichen, müssen wir allen zusammenrücken und gemeinsam das Ziel anvisieren. Es ist die Art und Weise, wie mir miteinander umgehen, die uns helfen wird dieses Neuland mit Freude zu durchqueren. Wir müssen  gemeinsam versuchen, eine lebenswerte Schule zu gestalten. Eine Schule, in die SchülerInnen und LehrerInnen gerne gehen, um zu lehren und zu lernen. Viele Personen, die unsere Schule im Vorjahr besuchten, haben mir mitgeteilt, dass sie bereits eine besondere Aura der Ruhe, Freude und Zufriedenheit ausdrückt. Wir werden weiter daran arfbeiten, dass sich diese Aura stabilisieren und  ausbreiten kann.
In die Schule gehen, bedeutet natürlich auch Leistung zu erbringen, für mich, für meine KollegInnen und natürlich auch für die SchülerInnen. Nur wer sich bemüht, nur wer engagiert und fleßig ist, nur wer forscht und neugierig ist, wird sich weiterentwickeln, sein Ziel erreichen und zufrieden sein. Dies ist ein Grundprinzip unseres Seins und auf alle Bereiche des Lebens anwendbar.
Ich bekenne mich zur Leistungsschule, denn ich will, dass unsere SchülerInnen in unserer Schule etwas lernen und mache mir als Leiter natürlich Gedanken, wie wir dies am Besten gewährleisten können. Wir wissen mittlerweile, dass Beziehung zu den SchülerInnen aufbauen können, eine große Rolle dabei spielt. Ich sehe Lehren als den männliche Part im Unterrichten und Beziehung aufbauen können als den weibliche Teil der Sache. Nur wenn beides gegeben ist, wird der Lehrstoff vom Kind leichter aufgenommen werden und Unterricht als motivierend und sinnvoll angesehen werden.  
Versuchen wir unser Neuland 14/15 mit diesem Rüstzeug zu betreten, wissend dass wir  gut "bewaffnet" sind um allen "Gefahren" begegnen zu können.

 
“Promise me you'll always remember: You're braver than you believe, and stronger than you seem, and smarter than you think.” A.A. Milne

Einfühlsam sein
Geschrieben von Walter Kopaunik am 07.09.2014 um 18:57 Uhr

Die NMS 2 wird in diesem Schuljahr eine Kleinklasse, mit Kindern die spezielle Bedürfnisse haben, führen. Es ist mir ein Wunsch und eine Herzensangelegenheit, dass sich diese Kinder in unserer Schule wohl fühlen und dass sie gut integriert werden.
 
Die folgende Geschichte soll uns helfen, unser Herz zu öffnen und einfühlsam zu sein:
 
Der Junge mit dem Welpen
In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: “Welpen zu verkaufen”.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn:
 “Was kosten die Hundebabys?”“Zwischen 50,- und 80,- EUR.” sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. “Ich habe 7 Euro und 65 Cents.” sagte er. “Darf ich sie mir bitte anschauen?”
Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.
“Was hat der Kleine dahinten?” fragte der Junge.
Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde.
“Den möchte ich kaufen.” sagte der Junge.“
Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.” antwortete der Mann. “Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir.”
Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: “Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 EUR und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist.”
Der Mann entgegnete nur: “Ich würde ihn wirklich nicht kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen.”
Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: “Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht.”
 
Dan Clark “Weathering the Storm”, aus dem Englischen übersetzt und leicht geändert.
Verfasser/Autor: Unbekannt - gefunden auf www.zeitzul